|
Gehöre ich zur Pfarrei Liebfrauen? |
|
29. Januar, 4. Sonntag i.Jk. - Schriftlesungen: Dtn 18,15-20 | 1 Kor 7,32-35 | Mk 1,21-28XVI. Welttag des Migranten und FlüchtlingsAn den Strömen von Babel, Wir hängten unsere Harfen Dort verlangten von uns die Zwingherren
Lieder, Wie könnten wir singen die Lieder des
Herrn, Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, Die Kirche steht „vor der Herausforderung, den Migranten
zu helfen, am Glauben festzuhalten, selbst wenn der kulturelle Halt fehlt, der
in der Heimat vorhanden war, auch durch die Auffindung immer neuer pastoraler
Strategien sowie von Methoden und Sprachen für eine stets lebendige Annahme des
Wortes Gottes.“ Migranten haben uns auch viel zu geben! Eine gesegnete und schöne Woche wünscht Sr. Milva Caro MSCS, Interkulturelle Jugendpastoral
|
Schriftlesungen:
|
8.00 Uhr |
Hl. Messe in Liebfrauen |
8.30 Uhr |
Hl. Messe in St. Elisabeth |
|
9.00 Uhr |
Hl. Messe in St. Bonifatius |
|
10.00 Uhr |
Hl. Messen in Hl. Geist, Herz-Jesu, St. Marien |
|
18.00 Uhr |
Hl. Messe in Liebfrauen |
|
18.30 Uhr |
Hl. Messe in St. Elisabeth |
|
19.00 Uhr |
Hl. Messe in Herz-Jesu |
Die
Kollekte... an diesem Sonntag ist für die Aufgaben der Gemeinden bestimmt.
... am 5.2. wird zwischen der Caritas der Gemeinde und den Caritasverbänden auf, Stadt-, Diözesan- und Bundesebene geteilt.
Türkollekte für die Aufgaben der Pfarrei halten wir ebenfalls am 5.2. – die Türkollekte am 1.1. erbrachte 1019,90 €. Herzlichen Dank!
Die
Firmbewerber/innen......des Vorbereitungskurses Langendreer treffen sich am kommenden Samstag, 28. Januar, von 15 bis 18 Uhr zum nächsten Themenworkshop im Jugendpastoralen Zentrum TRINITY: „Was glaubst du?“
Wechsel
der VerwaltungsleitungZum 31. März verlässt unser Verwaltungsleiter Thomas Renneke die Pfarrei um Geschäftsführer des Katholischen Stadtbüros des Dekanats Dortmund zu werden. Die Verabschiedung ist geplant für Donnerstag, 22. März, beginnend mit dem Gottesdienst um 18 Uhr und anschließender Begegnung im Gemeindezentrum Liebfrauen.
Der Weggang von Herrn Renneke führt dazu, dass die Stelle der Verwaltungsleitung zeitnah und möglichst übergangslos neu zu besetzen ist. Eine ausführliche Stellenausschreibung kann hier heruntergeladen werden.
Qualifizierte und aussagekräftige Bewerbungen sind dann an Pfarrer Bernd Wolharn, Kath. Pfarr- und Kirchengemeinde Liebfrauen, Wittener Str. 231, 44803 Bochum zu richten.
Komm
mit zum Katholikentag nach MannheimDas TRINITY bietet eine Fahrt für Jugendliche ab 16 Jahren zum Katholikentag nach Mannheim an. Wir fahren als TRINITY-Gruppe gemeinsam mit weiteren Jugendlichen aus dem Bistum Essen mit einem Bus dorthin vom Mi.,16. bis So., 20. Mai (über Christi Himmelfahrt). Preis: Schüler & Studenten 99 €, Berufstätige 120 € (für Fahrt, Unterkunft mit Isomatte in Schulen, Frühstück, Katholikentagskarte). Wer mitfahren möchte oder Fragen hat, wende sich an Kaplan Kai Reinhold: kai@trinity-bochum.de oder Tel. 530 36 56.
Anlässlich ihrer Don-Bosco-Feier feiert die spanische Gemeinde die hl. Messe in St. Joseph am nächsten Sonntag, 29. Januar, erst um 12.30 Uhr.
Statistik
|
Kollekten
|

Pastor Walter Bauer, Heilig Geist
Sehen
Sie diese Kaktee? Egal, von welcher Seite ich an sie heran will, überall sind
die Stacheln im Wege, überall tue ich mir weh - Vielleicht sind Sie schon
solchen Menschen begegnet: egal, wie man sich ihnen nähert, Sie treffen auf
Stacheln, die weh tun.
Aber keine Kaktee hat so viele Stacheln, dass nicht Platz für eine Blüte wäre! Manchmal muss man viel Geduld haben mit einer Kaktee: Monate, Jahre. Aber wenn sie dann eine Blüte trägt, gehört sie mit zu den schönsten Blüten, die wir kennen. Wir müssen nur genügend Geduld aufbringen, warten können, auf der Suche bleiben, dann können wir zwischen den Stacheln auch das Gute –die Blüten – erkennen.
Jesus war einer, der uns gezeigt hat, wie Gott denkt. Jesus traf auf viele Menschen, die nur Stacheln zeigten. Aber er reibt sich nicht an diesen Stacheln, er spricht diese Menschen nicht auf ihre Fehler an, sondern versucht, sie an ihren guten Stellen, an den möglichen Plätzen für Blüten, aufzuschließen.
Jesus zeigt, wie wir Menschen ändern können: nur mit Güte und - indem wir sie nicht auf ihre Fehler ansprechen.
Sie wissen nicht, wie viel Stacheln Sie selbst haben, Sie wissen nicht genau, woran die anderen sich bei Ihnen stoßen und weh tun. Aber wenn Sie wollen, dass andere und auch Gott mit Ihnen Geduld haben sollen, dann haben auch Sie mit den Fehlern anderer Geduld. Dann tragen Sie dazu bei, dass sich andere „bekehren“ und ändern.
Diakon Dr. Arnold Wächter, Heilig Geist
Auftrag
für das Neue JahrGott allein kann den Glauben schenken, aber du kannst Zeugnis davon geben.
Gott allein kann Hoffnung schenken, aber du kannst unter deinen Schwestern und Brüdern Vertrauen schaffen.
Gott allein kann Liebe schenken, aber du kannst lernen, den Nächsten zu lieben.
Gott allein kann Frieden schenken, aber du kannst Eintracht säen.
Gott allein kann Kraft schenken, aber du kannst verlorenen Mut abfangen.
Gott allein ist der Weg, aber du kannst ihn den anderen weisen.
Gott allein ist das Licht, aber du kannst es aufscheinen helfen in den Augen aller.
Gott allein ist das Leben, aber du kannst den anderen ihren tiefsten Lebenssinn deutlich machen.
Gott allein kann möglich machen, was unmöglich erscheint, aber du wirst das Mögliche tun.
Gott allein genügt sich selbst, aber er bevorzugt es, auf dich zu zählen.
Mit diesem Gebet einer Basisgemeinde aus Campinas/Brasilien wünscht Euch und Ihnen allen ein gutes Jahr
Pastor Wilfried Traude
Liebe Schwestern und liebe Brüder in unseren Gemeinden, liebe Gäste!
- dieser Gedanke von Bischof Klaus Hemmerle
begleitet mich in diesen Tagen, wenn er schreibt:
Der
zur Weihnacht geboren wurde,
hat nicht auf Probe mit uns gelebt,
ist nicht auf Probe für uns gestorben,
hat uns nicht auf Probe geliebt.
Er
ist das Ja und sagt das Ja,
ein ganz unwiderrufliches göttliches Ja
zu uns, zur Menschheit, zur Welt.
Dieses
Ja kann uns tragen,
kann uns herausreißen aus Vorläufigkeiten,
Unsicherheiten, Halbheiten, Vergeblichkeiten.
Er
will uns begleiten und so befähigen, selber Ja zu sein,
nicht auf Probe, nicht nur zur Hälfte, nicht als „ja,
aber“.
Mögen
wir sein Ja erfahren in uns, über uns, um uns.
Und mögen andere es erfahren durch uns.
So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien die Freude der Weihnacht:
Himmel
und Erde, Gott und wir Menschen sind jetzt in Jesus Christus verbunden - er
führe auch uns zu einer Gemeinschaft zusammen.
Uns allen eine gesegnete Weihnachtszeit
und seinen froh machenden Segen für das kommende Jahr 2012.
Ihr Pfarrer Bernd Wolharn
Liebe Mitglieder unserer Pfarrei, liebe Gäste!
Wenn uns in der Bibel Engel begegnen, dürfen wir - bildlich gesprochen - Gott bei der Arbeit „zuschauen“. Von Engeln wird immer dann erzählt, wenn die unsichtbare Welt Gottes und die sichtbare menschliche Welt miteinander in Kontakt kommen. Um es mit Worten der heutigen Zeit zu sagen: Die Engel sind Gottes Kommunikationsmittel mit uns Menschen. Durch sie will Gott eine Botschaft übermitteln.
Ein junges Mädchen, Maria, erhält im heutigen Evangelium eine Botschaft von Gott. „Sei begrüßt, du Begnadete. Der Herr ist mir dir.“, so spricht der Bote Gottes sie an. Maria spürt, dass da etwas Besonderes vor sich geht: Gott schaut sie an, er nimmt sie ernst. Er hat etwas vor mit ihr. Maria darf mitwirken bei Gottes Schöpfungshandeln. Sie wird ein Kind bekommen, mit dem Gott Großes vorhat, „Jesus“ - „Gott hilft“ / „Gott rettet“ soll sein Name sein. Dieser Name ist Programm, in ihm sind alle Hoffnungen zusammen gefasst, die die Menschen damals umgetrieben haben: Hoffnung auf Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden.
Wir wissen im Nachhinein, wie es damals weiter ging. Maria weiß es in ihrer Situation noch nicht. Doch sie gibt sich zufrieden. „Ich bin die Magd des Herrn.“ – Sie ist Gottes Dienerin. Er wird schon wissen, was er tut.
Wer diese Geschichte weiterdenkt ins Heute hinein, der kommt nicht an der Frage vorbei: Könnte Gott vielleicht auch mit mir etwas vorhaben? Und was antworte ich, wenn das geschieht? Kann ich wie Maria vertrauensvoll antworten: Mein Gott, noch weiß ich nicht recht, wo es hingehen soll, aber du wirst es schon recht machen?!
Bleiben wir also offen für solche überraschenden Begegnungen, gerade in den vor uns liegenden Weihnachtstagen, wo Gottes Welt und unsere Welt sich vorsichtig berühren.
Marion Stegmann, Gemeindereferentin Liebfrauen Altenbochum/Laer
Liebe Mitglieder der Pfarrei, liebe Gäste!
Der 3. Advent ist mir der Liebste von allen vier Sonntagen vor Weihnachten. Weshalb? Weil es der FREUDEN-Sonntag ist.
So wie in der Fastenzeit sind alle Sonntage der geprägten Zeiten im Kirchenjahr mit einem besonderen lateinischen Titel, der aus einem Schriftwort stammt, überschrieben.
Der Gaudete-Sonntag leitet sich her vom Wort des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi: „Gaudete in Domino semper!“ = „Freut Euch im Herrn allezeit!“(Phil 4,4) und wir finden dieses Wort auch ganz ähnlich in seinem Brief an die Thessalonicher, der in der Leseordnung dieses Jahres für den Gaudete-Sonntag vorgesehen ist: „Freut Euch zu jeder Zeit!“(1 Thess 5,16)
Diese Verse klingen doch wunderbar! Wer möchte sich nicht von Herzen freuen? Wer möchte nicht, dass die Belastungen von ihm abfallen, dass wir frei werden zum Leben? Was können wir da machen?
Echte Freude ist nicht zu machen. Man kann sie auch weder sich noch anderen vormachen. Man kann sie auch nicht verordnen. Die Freude kommt nicht auf Zuruf, auch nicht auf Befehl; sie stellt sich ein.
Echte Freude macht sich von selbst bemerkbar. Wer sich von dem, der unser Grund zur Freude ist, ergreifen lässt, der hat wirklich allen Grund, sich zu freuen, der strahlt – wie die Sonne! Ein Geschenk des Himmels!
Ich wünsche Ihnen von Herzen einen echten Freudensonntag – Vorfreude auf Weihnachten!
Ihr und Euer Kai Reinhold, Kaplan, Liefrauen
Sie
sind die/der
|