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Kreuzträger
mit Perspektive
Es
ist noch gar nicht so lange her, da hat uns der Künstler Ludger Hinse mit
seinen Kreuzinstallationen in Bochum das zentrale Symbol unseres Glaubens
in beeindruckender Vielfalt vor Augen geführt. So vielfältig wie die
Kreuzesdarstellungen sind denn auch die Lebens- und Leidensgeschichten,
die Menschen mit dem Kreuz verbinden.
Im
Evangelium dieses Sonntages spricht Jesus selbst an einer Stelle vom Kreuz
– ein bekannter Satz, der es in sich hat: „Wer nicht sein Kreuz trägt
und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.“ (Lk 14, 27)
Jesus
geht es dabei sicher nicht um Leidensverherrlichung oder
„Leidensverniedlichung“. Schließlich hat er in seinen Begegnungen mit
Kranken und Leidenden immer wieder gezeigt, dass er sie ernst nimmt in
ihrer belastenden Situation und ihnen helfend und heilend zur Seite steht.
Aber er sagt uns etwas Grundsätzliches über Jüngerschaft und Nachfolge:
Als
Jünger Jesu haben wir nicht das Privileg, weniger Leid zu erfahren als
andere Menschen. Auch bleiben wir vor den quälenden Fragen nach dem Warum
und Wozu dieses Leids nicht unbedingt verschont. Aber Jesus gibt unserer
Lebens- und Leidensgeschichte eine Richtung und Perspektive: Statt sie
sich „vom Hals zu halten“ und auf Distanz zu gehen, wie es häufig
sogar Freunde und Bekannte gegenüber Leidenden tun, lädt Jesus ausdrücklich
dazu ein, ihm unser Kreuz „hinterher zu tragen“, ihm damit
nachzufolgen. Wenn ich es zu ihm bringe, wird er auch mein Kreuz
verwandeln, damit Leben wächst, das nicht mehr stirbt!
Herzliche
Grüße aus dem Knappschaftskrankenhaus
Ihr Thomas Derksen, Pastoralreferent
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5.
September 2010 - 23. Sonntag im Jahreskreis
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Schriftlesungen:
- Weish 9,13-19 - Phlm 9b-10.12-17 - Lk 14,25-33
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Liebe
Gemeindemitglieder der Pfarrei Liebfrauen!
In
diesen Tagen feiern wir Geburtstag - wenn wir auf das Alter gucken, dann
sind es gerade mal Kindergeburtstage. Am 1. September 2008 wurde unsere
Pfarrei Liebfrauen durch Bischof Dr. Felix Genn neu errichtet. Wir feiern
in diesen Tagen also unseren zweiten Geburtstag.
Die Gemeinde St. Elisabeth lädt uns in diesem Jahr ein, am Sonntag, 19.
September, den Gründungstag gemeinsam zu begehen. Ich freue mich auf die
Begegnungen an diesem Tag!
Auch
unser jugendpastorales Zentrum „TRINITY“
hat Grund zum Feiern. Zum einjährigen Geburtstag sind alle an diesem
Sonntag zur Jugendmesse um 18.30 Uhr nach Langendreer eingeladen.
Herzlich willkommen!
Diese
Pfarrei ist also noch sehr jung. Viele Veränderungen und Aufbrüche
werden uns auch in Zukunft begleiten. Zum Geburtstag darf man sich ja
etwas wünschen und so hoffe ich, dass wir eine Pfarrei werden, in der
eine Gemeinde auf die andere achtet; eine auf die andere Rücksicht nimmt.
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Werden
wir Pfarrei, in der einer auf den anderen hört- sich einer auf den
anderen einstellt.
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Werden
wir Pfarrei, in der Suchende einander begegnen und solche, die
gefunden haben, miteinander teilen.
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Pfarrei
sein, in der Geduld und Großherzigkeit ihren Platz haben.
Pfarrei sein, in der nicht nur eine Meinung gilt.
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Pfarrei
sein, in der der Ausgleich mehr Platz hat als die Rechthaberei.
-
Pfarrei
sein, in der das Evangelium seine Bedeutung hat und damit Hoffnung
bietet für alle Menschen in unseren Stadtteilen.
Das
sind meine Wünsche- und wie sehen Ihre aus?
Bauen wir gemeinsam weiter an unserer Pfarrei- darauf freut sich
Ihr Pfarrer Bernd Wolharn
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Herzliche
Einladung zum 1. Geburtstag
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unseres jugendpastoralen Zentrums Trinity am So., 5.9.:
18.30 Uhr: Come together - Jugendmesse des TRINITY
(jeden 1. Sonntag im Monat)
anschl. Geburtstagsparty für unser TRINITY
Aus
dem Monatsprogramm:
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Mi.,
8.9., 19 Uhr: Bibeln mit Lisa - Der „Guten Nachricht“ auf der
Spur: Betrachtung von biblischen Texten für junge Menschen
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Do.,
9.9., 17-20 Uhr: Come & meet - Der offene Treff für junge
Leute im Bochumer Osten - Tischtennis, Billard, Kicker, Chillen and
more - jeden Donnerstag 17-20 Uhr
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Do.,
16.9., 17-20 Uhr: Come & meet
-
Do.,
23.9., 17-20 Uhr: Come & meet
-
Mi.,
29.9., 16-19 Uhr: Come on Girls* - Mädchentreff im TRINITY
für 12-16 Jährige:
Kreativität, Kulinarisches, Spielen und Relaxen - jeden letzten
Mittwoch im Monat
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Herzliche
Einladung zum 2. Geburtstag
unserer
Pfarrei Liebfrauen am 19. September
– die gastgebende Gemeinde ist in diesem Jahr St. Elisabeth:
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13.00 Uhr:
Ankunft und Begrüßung im Gemeindezentrum in Hiltrop (Im Hagenacker
6a)
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13.30 Uhr:
Essen, Trinken und Gespräche
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15.00 Uhr:
Theaterstück „Die Hl. Elisabeth von Thüringen“
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15.45 Uhr:
Spazierganz von Hiltrop nach Gerthe
Erfrischung im Pfarrgarten
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17.00 Uhr:
Orgelkonzert, Kurt-Ludwig Forg St. Elisabeth-Kirche, Hiltroper
Landwehr 9
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Herzliche
Einladung zum 100. Geburtstag
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der kath. Frauengemeinschaft (kfd) Herz Jesu, der am Sonntag, 12.9.,
begangen wird...
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Das
letzte Gemeindefest in unserer Pfarrei ...
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wird gefeiert am 10. und 11. September in St. Elisabeth.
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trifft sich am Montag dieser Woche, 6. September, um 17.30 Uhr in
Herz-Jesu, Werne.
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Im
Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 lädt der BDKJ Stadtverband
Bochum/Wattenscheid am Samstag, 4. September, zu einer spirituellen Jugend-Kultur-Aktion ein. In verschiedenen Aktionen sollen an diesem
Tag Kultur und Kirche jugendgemäß miteinander verbunden werden. Dazu gehören
u. a. (Weg-)Stationen wie das Bergbaumuseum und der Tippelsberg. Um 18.30 Uhr
feiert Stadtjugendseelsorger Matthias Feldmann mit den Teilnehmern einen Jugendgottesdienst
auf dem Wasser - auf einem Schiff auf dem Kemnader See. Teilnehmer ab
16 Jahren sind im Anschluss an den Gottesdienst zur Jugendnacht
am See eingeladen. Die Teilnahme am Programm ist kostenlos, nur die
Fahrtkosten für Bus und Bahn hat jeder Teilnehmer selbst zu tragen.
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BücherLeben
- Mit Autorinnen im Gespräch
Lesung
mit Reiner Kunze aus seinem Gedichtband „lindennacht“ am Dienstag, 7.
September, um 19.30 Uhr:
Im Rahmen der Reihe soll mit unterschiedlichen Autorinnen und Autoren der
modernen Gegenwartsliteratur die Frage nach der Lebensdeutung und
Lebensgestaltung in ihren Texten diskutiert werden. Eintritt: 12,00 €
Medienforum des Bistums Essen
Zwölfling 14, 45127 Essen
Tel.: 0201 / 2204-274 - medienforum@bistum-essen.de
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Sonderkollekte
für Flutopfer - Herzlichen Dank!
Die
starken Monsun-Regenfälle seit Ende Juli 2010 haben bereits die gesamten
nordwestlichen Regionen Pakistans überflutet. Inzwischen haben sich die
Wassermassen auch auf die südlichen Landesteile ausgebreitet. Nach Einschätzung
des UN-Sondergesandten handelt es sich um die größten Fluten, die es
jemals in Pakistan gegeben hat.
Anfänglich
wurde von einer Million Betroffener ausgegangen. Inzwischen aber hat sich
die Zahl auf mehr als 12 Millionen erhöht. Dörfer und Städte sind von
der Außenwelt abgeschnitten, Millionen Menschen sind auf der Flucht vor
den Wassermassen.
Die
Nothilfeteams der Caritas schätzen die Lage als besorgniserregend ein.
Die rund 150 Katastrophenhelfer der Caritas Pakistan versorgen besonders
schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Notzelten,
Trinkwasser, Wasserentkeimungstabletten, Moskitonetzen und
Hygieneartikeln; Gesundheitsteams der Caritas behandeln zurzeit etwa 3.000
Menschen, die verletzt oder auf ärztliche Hilfe angewiesen sind.
Die
Befürchtung der Helfer, dass sich in den stehenden Gewässern Seuchen
ausbrechen könnten, steigt weiter an. Durchfallerkrankungen und
Hautausschläge häufen sich. Nach wie vor sind es aber vor allem
Verletzungen, die behandelt werden müssen. Caritas hat medizinische
Gesundheitsposten eingerichtet, in denen Verletzte versorgt werden und
Impfungen vorgenommen werden können.
Caritas
international hat die Eigenmittel für die Nothilfe in Pakistan auf
180.000 Euro erhöht und ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen
auf.
Spenden
mit Stichwort „ Fluthilfe Pakistan „ werden erbeten: Caritas für
das Bistum Essen e.V. Spendenkonto 14400 bei der Bank im Bistum
Essen, BLZ 360 602 95
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Zwei
Priester, die einmal so richtig abschalten wollten, fuhren nach Hawaii.
Gleich nach der Ankunft gingen sie in ein Geschäft und kauften kurze
Hosen, Sandalen und Sonnenbrillen, um nicht als Geistliche erkannt zu
werden. Als sie am nächsten Morgen mit einem Drink am Strand saßen und
die Sonne genossen, ging eine Bikini- Schönheit an ihnen vorüber, lächelte
und nickte ihnen freundlich zu: „Guten Morgen, Padres."
Die
beiden staunten – woher in aller Welt wusste die Frau, dass sie Priester
waren? Am kommenden Tag gingen sie erneut in das Geschäft und kauften
alles, was echte Touristen eben so tragen: quietschbunte Hemden, billige
Fotoapparate, Strohhüte. Sie setzten sich an den Strand, absolut sicher,
in diesem Aufzug unerkannt zu bleiben. Aber wieder kam die Schöne im
Bikini vorbei, lächelte und wünschte den „Padres“ einen schönen
Tag.
Einer
der beiden konnte seine Neugier nicht zügeln und lief der Schönheit
hinterher. „Eine Sekunde, gnädige Frau! Wir sind ja wirklich stolz,
Priester zu sein, aber woher wissen Sie das - so wie wir angezogen
sind?“ - „Aber Pater“, antwortete die Schöne vergnügt, „ich bin´s
doch, Schwester Monika!“
Unter
der Überschrift „VERGNÜGT“ fand ich diese kleine Geschichte im
Magazin „Andere Zeiten“. Ich hoffe, dass Sie in dieser Sommerzeit, die
ja nicht immer auch Ferienzeit bedeutet, vergnügliche Tage erleben können.
Gute Wünsche für eine schöne Zeit!
Ihr
Pfarrer Bernd Wolharn
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